INDUSTRIE

Zwischen Plan und Wirklichkeit.

Seit über 20 Jahren arbeite ich in Industrie- und Anlagenbauprojekten – von Engineering und Planung über Baustelle und Fachbauleitung bis zur Inbetriebnahme.

Manche Probleme gehören zu keinem Gewerk.

Technische Projekte werden selten dort schwierig, wo alles sauber in eine Zuständigkeit passt.

Interessant wird es an den Übergängen: wenn Gewerke voneinander abhängen, Informationen verteilt sind, Planung und Realität auseinanderlaufen oder verschiedene Beteiligte auf dasselbe Problem schauen und etwas anderes sehen.

Dort liegt ein großer Teil meiner Arbeit.

Ich versuche zunächst zu verstehen, was tatsächlich passiert. Welche Systeme beeinflussen sich? Welche Annahmen stimmen noch? Wo liegt das technische Problem – und wo reden Menschen lediglich aneinander vorbei?

Nicht jede Prozedur führt automatisch zum besten Ergebnis. Nicht jede Zuständigkeit bildet die Realität sauber ab. Und nicht jede Meinungsverschiedenheit braucht einen Gewinner.

Am Ende muss etwas funktionieren.

Vom Detail bis zum System.

Mein beruflicher Hintergrund liegt in der Elektro-, Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik und im fachübergreifenden Anlagenengineering.

In mehr als zwei Jahrzehnten habe ich Projekte in unterschiedlichen Phasen begleitet: Planung und Engineering, technische Projektabwicklung, Baustelle und Fachbauleitung, Tests und Inbetriebnahme.

Dabei hat sich mein Blick zunehmend vom einzelnen Bauteil auf das Zusammenspiel des Gesamtsystems verschoben.

Erfahrung unter anderem in:

Petrochemie & Chemie · Raffinerieumfeld · Wasserstoff · Energieanlagen · Batteriespeicher · Automatisierung & E/MSR · Sicherheitstechnik · technische Schnittstellen

Technik findet nicht nur am Schreibtisch statt.

Eine Zeichnung kann richtig aussehen und trotzdem nicht funktionieren.

Deshalb war für mich der Weg von der Planung über die Baustelle bis zur Inbetriebnahme immer wichtig. Wer gesehen hat, wie Anlagen tatsächlich gebaut, geändert, getestet und betrieben werden, schaut irgendwann anders auf Engineering.

Papier ist geduldig. Anlagen eher nicht.

Heute interessiert mich besonders das Dazwischen.

Schnittstellen zwischen Gewerken.
Abhängigkeiten zwischen Systemen.
Unterschiedliche technische Perspektiven.
Entscheidungen unter unvollständiger Information.

Ich arbeite gern dort, wo zunächst sondiert werden muss: zuhören, nachfragen,
Zusammenhänge herstellen, Möglichkeiten prüfen und die richtigen Beteiligten zusammenbringen.

Manchmal liegt die Lösung in der Technik. Manchmal in einer anderen Reihenfolge.
Manchmal darin, dass zwei Menschen endlich über dasselbe Problem sprechen.

Ein paar Stationen.

Technischer Berater I&C / E/MSR – Energie-, Wasserstoff- und Speicherprojekte

Fachbauleitung E/MSR – Raffinerieumfeld

Technische Projektabwicklung E/MSR – Petrochemie & Chemie

Techniker & Projektmanager – Anlagenengineering

Vom Prozessleitelektroniker über den staatlich geprüften Techniker bis zur technischen Beratung:
Die Rollen haben sich verändert. Die Nähe zur Praxis ist geblieben.

Nicht jedes Projekt braucht dieselbe Rolle.
Entscheidend ist, wo ich tatsächlich etwas beitragen kann.

Mehr zu meinem beruflichen Hintergrund auf LinkedIn →

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